Digitale Barrierefreiheit für FriedWald neu gedacht.
Digitale Inklusion: FriedWalds Weg zur barrierefreien Website
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Für FriedWald, einen führenden Anbieter von natürlichen Bestattungen in Deutschland, war digitale Barrierefreiheit entscheidend, damit alle Besucherinnen und Besucher wichtige Informationen eigenständig und würdevoll abrufen können.
Gemeinsam haben wir Barrierefreiheit in die laufende Entwicklung der Website integriert, was zu folgendem Ergebnis führte:
- 103 Barrierefreiheitsprobleme gelöst
- Einhaltung der Standards WCAG 2.2 und BITV 2.0
- Verbesserte Nutzerfreundlichkeit für ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen
- Ein nachhaltiges Barrierefreiheits-Framework in TYPO3 integriert
Sehen Sie, wie unser Kunde Barrierefreiheit von einer Compliance-Anforderung in ein zentrales Element der digitalen Erfahrung verwandelt hat.
Ein Projekt
Das digitale Inklusion erlebbar macht und neue Zugänge schafft
Die Website von FriedWald ist eine zentrale Anlaufstelle für Orientierung und Information – insbesondere in emotional sensiblen Situationen für Angehörige. Eine Analyse der bestehenden digitalen Präsenz zeigte jedoch, dass sie nicht für alle Nutzergruppen vollständig barrierefrei zugänglich war. Ein erheblicher Teil der Besuchenden ist auf klare Strukturen, gut lesbare Typografie und nachvollziehbare Interaktionsmuster angewiesen. Genau hier konnte optimiert werden: Wichtige Informationen waren teilweise schwer zu finden oder zu verstehen und das in Momenten, in denen Klarheit und Empathie besonders entscheidend sind.
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KPIs
103 behobene Barrierefreiheitsprobleme
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Project Timeline
November 2024 bis September 2026
Das Ziel
Würde durch Zugang
Die Zusammenarbeit zwischen FriedWald und SUNZINET basierte auf einer klaren, langfristigen Vision: Barrierefreiheit nicht nur als Pflicht, sondern als festen Bestandteil der digitalen Experience zu etablieren.
Die zentralen Ziele waren:
- Technische und strukturelle Barrieren über die gesamte Website hinweg konsequent abbauen
- Vollständige Konformität mit anerkannten Standards (WCAG 2.2 und BITV 2.0) erreichen
- Die Nutzerfreundlichkeit gezielt für ältere Menschen und Personen mit Einschränkungen verbessern
- Nachhaltige Barrierefreiheitsrichtlinien im laufenden Entwicklungsprozess verankern
Ansatz & Zusammenarbeit
Wir haben die Barrierefreiheitsinitiative direkt in die bestehende Website‑Weiterentwicklung und den Support von FriedWald integriert und so einen nahtlosen, iterativen Verbesserungsprozess ermöglicht.
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Auf Basis der BIK-BITV- und WCAG-Kriterien wurde ein umfassendes Audit durchgeführt. Dabei wurden konkrete Schwachstellen identifiziert, darunter unzureichende semantische Strukturen, fehlende Textalternativen sowie nicht barrierefreie interaktive Elemente.
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Die identifizierten Handlungsfelder wurden in konkrete Maßnahmen innerhalb des TYPO3‑CMS überführt. Die Optimierungen erfolgten schrittweise im Rahmen regulärer Releases, wodurch der laufende Betrieb nicht beeinträchtigt wurde und gleichzeitig die Barrierefreiheit kontinuierlich verbessert werden konnte.
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Durch die Integration von Eye-Able Assist wurde eine sofort verfügbare, individuell anpassbare Unterstützung geschaffen. Nutzer:innen können Kontraste und Schriftgrößen anpassen sowie Vorlesefunktionen nutzen – ergänzend zu den strukturellen Verbesserungen im Code.
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Alle Maßnahmen wurden durch praxisnahe Tests mit Tastaturnavigation sowie Screenreadern (NVDA und VoiceOver) überprüft, um sicherzustellen, dass die technische Konformität auch zu einer tatsächlich nutzbaren Experience führt.
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Verbesserungen der Barrierefreiheit
Das Projekt hat die digitale Präsenz von FriedWald erfolgreich an die Anforderungen von WCAG 2.2 und BITV 2.0 angepasst. Über die reine Konformität hinaus wurde ein echter Mehrwert geschaffen, indem Inklusion fest in der User Experience verankert wurde.
Insgesamt wurden 103 Barrieren identifiziert und behoben – teils als Einzelfälle, teils als wiederkehrende Probleme in Seitentemplates.
Zu den konkreten Maßnahmen gehörten:
Klare Seitenstruktur: Die inhaltliche Struktur wurde so optimiert, dass Screenreader Inhalte logisch erfassen und vorlesen können. Dadurch können blinde und sehbehinderte Nutzende Seiteninhalte schneller überblicken.
Beschreibende Bild- und Icon-Texte: Alle Bilder und interaktiven Elemente verfügen nun über hinterlegte Beschreibungen. So erhalten Nutzende, die Inhalte nicht sehen können, eine verständliche Erklärung.
Verbesserte Lesbarkeit & Kontraste: Texte und interaktive Elemente wurden an definierte Kontraststandards angepasst. Das erleichtert die Nutzung für Personen mit Sehbeeinträchtigungen oder in hellen Umgebungen. Auch Fokusrahmen bei Tastaturnavigation sind nun deutlich sichtbarer.
Vollständige Tastaturbedienbarkeit: Die gesamte Website kann ohne Maus genutzt werden. Menüs, Formulare und Inhalte lassen sich vollständig über Tastaturbefehle steuern.
Vorhersehbares Verhalten von Pop-ups: Bei geöffneten Dialogfenstern (z. B. Kontaktformulare) bleibt der Fokus innerhalb des Fensters. So wird verhindert, dass Nutzende unbeabsichtigt den Kontext verlieren.
Klare Seitenbereiche (Landmarks): Die Website ist in logisch benannte Bereiche unterteilt (z. B. Navigation, Suche), zwischen denen Screenreader schnell springen können.
Flexible Darstellung: Auch bei Vergrößerung (bis 200 %) oder mobiler Nutzung bleibt die Seite vollständig funktionsfähig und gut lesbar.
Automatische Spracherkennung: Die Inhalte werden korrekt als Sprache erkannt, sodass Screenreader Texte mit passender Aussprache und Betonung wiedergeben können.
Mehrwert für den Kundinnen und Kunden
Barrierefreiheit als zentraler Bestandteil der digitalen Experience
Die Initiative verankert Barrierefreiheit langfristig in der digitalen Strategie von FriedWald und schafft spürbare Vorteile für alle Beteiligten.
- Große Reichweite, direkter Nutzen: Mit einer hohen fünfstelligen Zahl an Besucherinnen und Besucher pro Monat erreichen die Optimierungen eine breite Zielgruppe. Viele davon sind auf barrierefreie Funktionen angewiesen, um die Seite selbstbestimmt und würdevoll nutzen zu können.
- Zentrale Nutzergruppen gestärkt: Ältere Menschen sowie Personen mit visuellen, kognitiven oder motorischen Einschränkungen können die Inhalte nun deutlich leichter erfassen und nutzen.
- Rechtliche Risiken reduziert: Die Website erfüllt aktuelle gesetzliche Anforderungen an Barrierefreiheit und minimiert damit potenzielle Compliance-Risiken.
- Vertrauen in die Marke gestärkt: Die Verbesserungen unterstreichen die Position von FriedWald als verantwortungsvoller und empathischer Anbieter, der alle Angehörigen in sensiblen Lebenssituationen gleichermaßen unterstützt.
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Peter Scheffler Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Ein tolles Beispiel dafür, wie digitale Inklusion gestaltet werden kann.
Barrierefreiheit kann sich wie ein bewegliches Ziel anfühlen – insbesondere angesichts sich weiterentwickelnder Standards wie WCAG 2.2 und BITV 2.0. Was uns an SUNZINET am meisten beeindruckt hat, war die Fähigkeit, diese Verbesserungen direkt in unseren bestehenden TYPO3-Workflow zu integrieren. Unser Tagesgeschäft wurde dadurch in keiner Weise beeinträchtigt, und dennoch war die Transformation von erheblicher Tragweite. Wir verfügen nun über ein nachhaltiges Fundament für Barrierefreiheit, und die Integration von Eye-Able bietet unseren Nutzerinnen und Nutzern unmittelbare, personalisierte Unterstützung. Ein tolles Beispiel dafür, wie digitale Inklusion gestaltet werden kann.
Über FriedWald
FriedWald ist Pionier und führender Anbieter von Naturbestattungen in Deutschland und bietet Baumbestattungen in geschützten Waldgebieten als Alternative zu traditionellen Friedhöfen an. In enger Zusammenarbeit mit öffentlichen Behörden und Forstverwaltungen bedient das Unternehmen eine breite Nutzerbasis mit einem starken gemeinwohlorientierten Anspruch; dabei stellt die digitale Barrierefreiheit eine unverzichtbare Voraussetzung für seinen Online-Dienst dar.
